A DOWNTOWNGIRL'S DIARY

Donnerstag, 3. September 2015

Die Sommerpause ist vorbei. 

Der Herbst ist da.
Ich versuche, mich damit abzufinden, dass es um halb neun schon wieder dunkel ist.
Ich update meine Autumn-Playlist.
Ich habe schon ein Drittel meiner Probezeit überstanden.
Ich habe beschlossen, mich Luise anzuschließen - und auszumisten. 
 Und ich bin umgezogen. Nein, nicht schon wieder privat (obwohl dann das mit dem Ausmisten auch Sinn machen würde).

Der Blog wird umziehen! 
Endlich hab ich auch den Schritt zu Wordpress gewagt. Und auch, wenn ich noch keine eigene Domain habe, weil ich Angst vor der dann folgenden Arbeit hab, hab ich mir gedacht, dass es nicht schaden kann, schon mal alles drüben bei Wordpress zu haben.

Also hab ich den gesamten August ausgemistet, Posts überarbeitet und kaputte Links und Fotos ersetzt. Manch ein Eintrag ist rausgeflogen, muss ich gestehen und viel zu viele sind noch nicht auf Englisch übersetzt. Aber es wird!

Wer mir bisher nur hier auf Blogger mit dem ollen Google Friend Connect oder mit Bloglovin folgt, der kann keine neuen Posts mehr sehe, wenn ich mal umgezogen bin.

Deswegen klickt jetzt alle schnell mal auf ein Daumen hoch bei Facebook (hier) oder ein Follow bei Bloglovin (hier) damit ihr nix verpasst.

Und jetzt Vorhang auf für das neue Diary: Hier entlang, bitte

Ich freu mich, euch "drüben" wieder zu lesen!


[Explored] The Colours of Autumn Quelle: Alex Loach via flickr.com
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Sonntag, 9. August 2015

Sommerferien!

Ihr Lieben,
ich habe euch nicht vergessen. Auf dem Diary ist es im Moment trotzdem ein bisschen zappenduster. Das liegt daran, dass ich  es wage, mein Offline-Leben vor meine Online-Präsenz zu stellen. Shame, würde da eine Freundin jetzt höchst-ironisch posaunen und ich kann nur zustimmen. Shame, weil Downtowngirl's Diary echt mein Herzensprojekt ist. Viele Leser haben ja noch nicht zu mir gefunden, aber dafür ist jeder einzelne von euch in meinem verrückten Herzen - und zwar weil ich über die Hälfte von euch kenne und weiß, dass ihr genauso verrückt seid. Deswegen ist da viel Platz bei der Grinsekatze und mir auf dem Baum des Lebens.

Im Moment nimmt aber genau eben dass ein bisschen viel Raum ein - kranke Pferde, kranke Freunde, ein neuer Job und ein krass abgefahrener Jahrhundertsommer fordern grad meine volle Aufmerksamkeit. Wer das nicht versteht, möge mich jetzt bitte entfolgen, um es mit Til Schweigers Worten zu sagen, aber nachdem ihr ja alle verdammt cool drauf seid, weiß ich, dass ihr es mir sicher verzeihen werdet, weil ihr selbst an diversen Seen und in gut klimatisierten Eisdielen rumkugelt (will ich mal hoffen).

Außerdem hab ich das Gefühl, dass Downtowngirl's Diary ein bisschen ist wie mein Kleiderschrank - es bräuchte mal ein Make-Over. Es passt nicht mehr so richtig. Während ich also die Sonne und den Freizeitstress genieße, werd ich da mal ordentlich drüber nachdenken und komme dann mit frischem Ideen, frischem Design und vielleicht auch einer neuen Blogadresse aus dem Sommerurlaub zurück und freu mich schon drauf - ihr euch hoffentlich auch.

Bis dahin genießt den Sonnenschein, schaut mal auf Instagram oder Twitter vorbei und holt euch ne anständige Schokoladenbräune - wir werden nie wieder so braun sein wie diesen Sommer, ich hab's im Gefühl!





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Sonntag, 2. August 2015

[Das Wort zum Sonntag] The fear of being your true self.

Letztes Wochenende bin ich über diesen Artikel von ›From Roses‹ gestolpert – über die Angst, man selbst zu sein. Der erste Gedanke, den ich dabei hatte, war der Spruch: Always be yourself. Unless you can be a unicorn. Then alwys be a unicorn. Weil ich finde, dass das ziemlich genau das Ausmaß trifft, in dem die meisten Menschen sie selbst sein möchten. Jeder möchte die glitzerndste, schillerndste, witzigste und sexiest Version seiner selbst sein, wenn er von anderen Menschen umgeben ist - ich selbst nicht ausgeschlossen. 

Und warum? Weil es eine ziemlich angsteinflößende, Spontanpanik auslösende Vorstellung ist, vor anderen – und vor allem fremden – Menschen, ganz man selbst zu sein. Es gibt ja schließlich nur einen ersten Eindruck, und der soll bitte ein Guter sein. 
Wir behandeln unser Selbst ein bisschen so wie ein Tourette-Syndrom – wir versuchen es verzweifelt, zu unterdrücken, aber manchmal, da passen wir eben einen Augenblick nicht auf und es rutscht raus. Ein Lacher über politisch inkorrekte Witze, ein Rülpser nach Biergenuss, eine unbedachte zutiefst morbide Bemerkung, eine Traumvorstellung, die unser Innerstes offenbart, ein Mitsingen bei Taylor Swift oder ein heimliches Nase popeln. Und dann ist es uns endpeinlich und wir tun so, als würde das normalerweise eh nie vorkommen. 

Dabei gibt es sicher Menschen, die Sarkasmus verstehen oder die insgeheim auch Taylor Swift gut finden oder die sich seltsame Single-Angewohnheiten in ihrer kleinen Einzimmer-Bude angewöhnt haben oder die die gleichen verrückten Träume haben wie ich und eher Hannibal Lecter ihre eigene Zunge verfüttern würden, statt sich die Blöße zu geben, darüber zu sprechen. Weil ich glaube, darum genau geht’s: Sich selbst völlig zu entblößen, mit allen Stärken und Schwächen und Ticks und Problemen - das will sich niemand antun. Weil im Grunde genommen jeder von uns akzeptiert und gemocht werden will und weil wir schon in die Wiege gelegt bekommen, uns nicht so daneben zu benehmen, dass wir negativ auffallen. 

Dabei kann uns nicht jeder mögen. Und es gibt auch definitiv Menschen, die ich selbst nicht mögen mag. So simpel ist das. Statt unserer regenbögenpupsenden Einhorn-Version sollten wir deswegen echt mal öfter wir Selbst sein, mit allen Merkwürdigkeiten und Verrücktheiten und Eigenarten. Dabei könnten wir nämlich merken, dass es tatsächlich wundersame Menschen gibt, die im Grunde ihres Herzens genauso seltsam sind wir wir. 
Und wenn ich dann wirklich mal bei einem Menschen ganz ich Selbst sein kann – inklusive Schweinchen-Grunzen, das mir hin und wieder mal bei einem Lacher entfernt, schwarzem Sarkasmus, verrückten Traumvorstellungen vom Auslandskorrespondenten-Leben und Pickeln auf der Nase – und er findet mich dann immer noch so toll, dass er freiwillig weiter Zeit mit mir verbringt, dann ist das einfach das geilste Gefühl überhaupt. 


Last weekend I came across this article from Rebecca from ›From Roses‹. She was writing about the fear of being yourself. My first thought was: Always be yourself. Unless you can be a unicorn. Then always be a unicorn. I think this saying describes quite exactly what we want to be: We all want to be our funniest, sexiest and shiniest selfes. Especially when we are around people. I am absolutely no exception here.

But why is that? I guess it is because most of us are simply freaked out by the thought of being completely ourselves in front of other people - especially in front of strangers. I mean, there's this thing called first impression, and we strive for it to always be a good one.
We treat our true self like a tourette syndrome sometimes. We desperately try to hide it but sometimes it just bursts out when we are not taking care. A laugh about some politically incorrect joke, a burp after a pint of beer, a morbid and hurtful remark, a dream we carry inside us, singing the refrain of the latest Taylor Swift song or picking one's nose. And then we feel terribly embarrased and pretend things like that normally never happen.

We do so although I am pretty sure there are people who would laugh about sarcastic remarks and who are hidden Taylor Swift fans as well. There are people with weird one-room-single-apartmen-habits out there. People that have the same weird dreams as we have and who would rather sell their tongue to Hannibal Lecter than talk to anyone about it. We don't talk about ourselves. Because showing all your weaknesses and problems and little weird traits leaves you open and exposed. And nobody wants to do that to themselves. Because deep inside we all just want to be loved and accepted the way we are.We are born to the manner to behave normally so as not to make ourselves conspicious. 

But it is fairly impossible to be liked by anybody and everybody. And by the way: There are people wandering that earth who I don't like at all. And there will be people who can't stand to be around me. It's as simple as that. And instead of being our glittery, rainbow-hopping unicorn-version most of the times, we should start being our true selves more often. With all our weird little traits and characteristics and crazy thoughts. We might just discover that there are people that are as weird as us deep down in their hearts.
And comes the moment where I can be my true self with someone - which means oinking laughter, morbid sacarsm, crazy dreams about a foreign correspondents' life and pimples on the nose - and he or she decides that I am worth spending some more time with, it feels pretty freaking awesome!
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Dienstag, 28. Juli 2015

[Musik & Du] 010 - The right music for traveling: then and now

Maribels Aufgabe diesmal: Welchen Song hast du während einer Reise rauf und runter gehört.
Okay, ich geb zu, eine wirklich echte Reise war wohl meine erste Begegnung mit Wheatus nicht. Aber hat sich so angefühlt. Wie ne richtig weite Reise sogar. Vom Kind zum Teenager oder so. Und weil das ein echter Höllentrip ist, gehört es jetzt zu den Travel-Songs mit dazu. Basta.


2000. Ich bin das erste Mal so richtig ohne elterliche Aufsicht unterwegs und das fühlt sich echt ziemlich gut an. Eine ältere Freundin hat mich ins Schwimmbad mitgenommen. Sie sind alle so riesig. Schrecklich erwachsen. Vor allem, der Kerl am Steuer, der wohl in Wahrheit grade mal 19 ist.
Es ist sau heiß draußen und ich sitze hinten auf der Rückbank. Eine Klimaanlage hat die Kiste nicht, hey, die 90er sind grade erst vorbei. Heißer Wind weht durch die runtergelassenen Scheiben rein und zertaust meine Haare. Die «Erwachsenen» raiuchen aus dem offenen Fenster. Der Boden vibriert vom Beat des Radios. 
She doesn't give a damn about me. Cause I'm just a teenage dirtbag, Baby. Ich hab keine Ahnung, was das heißt. Ich verstehe Störtbeck, muss an Störtebecker denken. Meine Freundin macht eine riesige Kaugummiblase, sie küssen sich und danach macht er die Blase. Mit demselben Kaugummi. Ich hab auch keine Ahnung, wie das funktionieren kann, das mit den Jungs ist echt noch sau weit weg für mich. Ich bind mir die nassen Haare zum Zopf, mach die Augen zu und hör ein bisschen weiter den «Störtebecker-Song». Wow, wird sind so frei.




2015. Ich bin das erste Mal so weit von Deutschland weg und das fühlt sich echt ziemlich gut an.  Wir kommen grade vom Strand. Meine Mitbewohner sitzen auf der Rückbank und spielen mit meinem Handy rum. Ich bin nämlich die einzige, die noch Akku hat und Spotify Premium. 
Es ist sau heiß draußen und der alte Mazda hat nen Wackelkontakt an der Batterie, aber ganz sicher keine Klimaanlage. Alle Fenster sind runtergekurbelt und der Wind weht mir sachte durch die nassen Haare. Ich rauche eine Selbstgedrehte aus dem Fenster raus, die eine Freundin mir von hinten durchgegeben hat. Auf der Rückbank ziehen sie sich einen durch und das ganze Auto stinkt nach Gras. Meine Haare sicher auch.  Die ersten Takte erklingen und alle jubeln auf. 
He doesn't give a damn about me. Cause I'm just a teenage dirtbag, baby. Wir plärren alle aus vollem Hals mit. Ich weiß inzwischen ziemlich genau was « teenage dirtbag»  heißt. Und muss an meinen Abschlussball und meine Schulzeit denken und daran, dass das alles eigentlich dann doch ganz cool war. Nur von den Jungs, von denen hab ich immer noch nicht so die Ahnung. Ich bind mir die nassen Haare zum Zopf, mach die Augen kurz zu und blase den Rauch aus. Dann geb ich Gas. Wow, wir sind so frei.





Sorry folks, English version coming soon.


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Mittwoch, 22. Juli 2015

[Travel] 11 personal travel facts about me

Dieser Tag war überschattet von tragischen Ereignissen. Das tragischste davon? Das Ableben meines (grade mal eineinhalb Jahre alten) Laptops. Das Eingehen der Festplatte in die ewigen Jagdgründe hab ich nur überlebt, ohne Hara-Kiri zu praktizieren, da ich mit einem Informatiker-Überschuss in der Familie gesegnet bin.  Dummerweise dümpelt im Binärcode-Nirwana aber jetzt auch mein eigentlich geplanter Post für Maribels Musik&Du rum - den ich ausnahmsweise mal nicht in Dropbox oder Evernote zwischengespeichert hab.

Aber weil ich immer so viel im Voraus plane glücklicherweise hab ich heute auch noch was anderes für euch vorbereitet: Nämlich ein paar Travel Facts über mich. Und weil der Travel-Tag sowieso mit ein paar alten Bildern von ehemaligen Destinationen gespickt werden sollte, kann ich das ganz beruhigt auf meinem  Uralt-Laptop erledigen, der noch jede Menge peinlicher Urlaubsbilder von anno dazumal auf seiner Festplatte gespeichert hat. Also los!


Wohin führte dich deine erste Reise? 
Nach Malta. Da war ich drei oder vier Jahre alt und hatte wesentlich mehr Eier in der Hose (sprich weniger Flugangst) als jetzt. Erinnern kann ich mich vor allem an die traumhafte Architektur, die reichhaltige Geschichte und den frischen Fisch... Quatsch. Ich durfte bis nachts um 10 auf bleiben und auf unserer Dachterrasse das Feuerwerk ankucken, wollte am liebsten alle Straßenkatzen mit nach Hause nehmen (vor allem die Einäugige) und hatte Angst, meine Mama wird beim Wellenreiten vom weißen Hai gefressen. Traumatische Reiseerfahrungen in frühester Kindheit haben mich aber trotzdem nicht davon abgehalten, weiter Fernweh zu haben...


Bildquelle: Nightlife Cityguide (private Bilder leider nicht jugendfrei - nacktes Kleinkind im Sand. Kann man auch einfach mal googlen.) 

Wo warst du schon überall? 
Also ich würd jetzt ja gerne angeben und euch ne genaue Zahl nennen, aber vermutlich wär die für nen Travel Blogger ziemlich mickrig. Also lass ich es lieber und behaupte stolz: Ich hab Europa von West nach Ost und von Nord nach Süd gesehen und ich war auch schon im Norden und im Süden Afrikas. Klingt nicht übel, oder? Auf jeden Fall war ich für meine eigenen Begriffe schon ein paar Mal weit, weit weg.

Duoro - Porto

Gibt es ein Reiseziel, wo du niemals hin möchtest? Welches? Ich weiß nicht warum, aber China reizt mich jetzt nicht so. Weiß auch nicht warum - vielleicht weil's mich politisch betrachtet so ankotzt? Aber prinzipiell würd ich nix ausschließen.
 

Bist du schon mal alleine gereist? 
Na ja, nicht so wirklich. Man lernt ja auf Reisen immer Leute kennen beziehungsweise reist alleine um wen zu besuchen. Geflogen bin ich schon oft allein - aber am Ankunftsflughafen hat immer entweder ne Freundin gewartet oder neue Leute, die zu Freunden geworden sind. Das ist ja die coole Sache am Reisen - man ist nicht alleine, wenn man nicht alleine sein möchte. Scary ist so ein 10-Stunden-Flug zu nem unbekannten Ziel (inklusive Nacktscanner und Ebola-Kontrolle) aber irgendwie halt schon...


Budapest - 2008, da waren gerade Hollister-Klamotten übelst in

Zu welcher Jahreszeit reist du am liebsten? 
Ähm... dann wenn ich Urlaub habe. Nee, freilich sollte idealerweise das Wetter am Zielort schon auch geil sein zu dem Zeitpunkt (oder zumindest geiler als das Wetter in Deutschland). Aber hey: Wenn ich ne Möglichkeit habe, in einen Flieger zu steigen, ist mir relativ schnuppe ob Silvester, September oder Ostern ist.

Was bevorzugst du? Hostel, Hotel, Camping oder Privatunterkunft? 
Also auf ner Skala von 1 (mies) bis 10 (mega) bekommt Camping eine -5. Ansonsten zieh ich in erster Linie ne AirBnB Wohnung oder Couchsurfing einem Hostel oder Hotel vor. Im Zweifelsfall wenn man alleine unterwegs ist, tut's dann auf jeden Fall auch ein Backpacker. Toll sind halt immer die Unterkünfte, wo man neue Leute und am allerbesten Locals kennen lernen kann.

 Valencia

 Wem bringst du Souvenirs mit und welche? 
Meine Mam kriegt aus jedem Land, in dem ich war einen Kühlschrank-Magneten. Sie braucht bald einen neuen Kühlschrank. Ansonsten bring ich nur den Leuten was mit, für die ich was finde, bei dem ich sofort an sie denke. Alle anderen kriegen Postkarten - über Briefe freut sich nämlich einfach jeder. Und ich freu mich, wenn ich meine Postkarte auf irgendeiner Pinnwand in irgendeinem Wohnzimmer seh.

Österreich, 2007

Reiseführer oder einfach treiben lassen? 
Pinterest und Reiseblogs ist mein Reiseführer. Da stell ich mir meistens schon eine Liste mit Dingen zusammen, die ich gern sehen will. Ich will eh immer alles über den Ort wissen, an dem ich bin (hab ja auch nur Mandelas Biographie vor meiner Reise nach Südafrika gelesen - oder zumindest damit angefangen - und vor meiner Drei-Tage-Reise nach Prag sehr lange geübt, "Danke" auf Tschechisch zu sagen, um dann doch beim Englischen zu bleiben). Vor allem, wenn man weit weg ist und dann die Tage verbummelt, weil man nicht weiß, was es alles zu sehen gibt, find ich das schade. Also schreib ich mir meistens meine eigene Bucket List - und genug Zeit zum treiben lassen bleibt dann doch immer.

Venedig - erklärt sich von selbst, oder? 

Würdest du auf Reisen auch typische Gerichte probieren, die du normalerweise nie essen würdest? 
Na klar, schmeckt doch eigentlich immer super. Und wenn nicht, dann muss man's ja nicht unbedingt aufessen. Am besten bisher? Pastis de Nata in Porto, Orangensaft in Valencia und vegetarische Samosas in Kapstadt. 


Paris, 2012


Wie flexibel bist du? Könntest du dich – für die Dauer von einigen Wochen oder gar Monaten – auf kulturelle Gepflogenheiten einlassen, die sich komplett von deinen unterscheiden? 

Nachdem ich das definitiv schon getan (oder zumindest versucht) hab, kann ich sagen: Ja. Ich muss jetzt auch gestehen, die deutsche Freundlichkeit (haha) ist jetzt nicht so geil, dass man sich das unbedingt erhalten möchte. Ich lern gern andere Gepflogenheiten kennen, aber manchmal gibt's natürlich Dinge, mit denen kann man sich dann doch nicht anfreunden. Pünktlihckeit zum Beispiel. Ohh... da bin ich deutscher als mir lieb ist (haha). 


Kopenhagen, 2013 - alkoholische Völkerverständigung

Wie vereinbarst du das Reisen mit deinem Job? Oder ist das Reisen mittlerweile dein Job?
Ach ja, das ist so ne geile Traumvorstellung. Ob es dann wirklich so super is, wie man sich vorstellt, weiß ich nicht... nirgendwo mehr daheim zu sein, ist halt auch hart. Und außerdem muss ich ganz ehrlich gestehen: Ich find das Prinzip vom digitalen Nomaden ziemlich faszinierend und ziemlich cool - aber irgendwie kann ich mir immer noch nicht vorstellen, dass man davon leben kann.

Und wie steht's mit euch?
Wer Lust hat, kann sich gerne anschließen und mir den Link für den Tag unter den Beitrag posten!
Ich freu mich, von euch zu lesen!



EN
Originally I wanted to tell you about my favorite travel song today, but then the unspeakable happened. Well, normally it’s always another one biting the dust – this time it was my laptop. The only reason why I just didn’t commit hara-kiri right away is that my family is full of experts able to save my harddrive and all the information on it. 

 Well, but so you’re not reading about my travel song today because this article is just stored on my dead harddrive. But I have got something else for you: I discovered all these old pictures on my old laptop and decided to to a little travel tag instead. 
Ready for take off? 

Where did you go on your first trip? 
It was Malta. I was three or for years old and not afraid of flying at all (what happened in the last 20 years??). I remember the impressive architecture, the culture, the seafood… just kidding. I mainly remember staying up until 10 in the evening to watch some fireworks, wanting to take all the cats living on the streets home with me and being afraid that my mom might get eaten by some white shark while she was out swimming in the Mediterranean. 

What places have you been to already? 
Well, I am kind of a boring travel blogger. There’s not so crazy many places. But I have seen the southern, western, eastern and northern part of Europe and also the northern and southern part of Africa which sounds pretty impressive doesn’t it? 

Is there some place you don’t want to see? 
I am not crazily keen on seeing China although I can’t tell you the reason for that exactly. Maybe it’s only because of their political system? 

Have you ever been traveling alone? 
Some of my friends would say: Yes. But in my opinion, not really. There have always been people waiting at my destination. Either some friends or family or just new people I didn’t know before and who turned into friends. If you don’t want to be alone while traveling solo, you don’t have to be. 

What’s your favorite travel season? 
When I am off from work… haha, just kidding. Of course it’s best when the weather at your destination is just awesome and the weather back home is just shitty at the same time. But I don’t care about seasons so much. When there’s an opportunity to travel, I just take it. 

What do you prefer? Hostel, hotel, camping or private apartment? 
 On a scale from 1 (shitty) to 10 (legendary), camping would be a -5. Apart from that I always prefer living in private apartments or doing couch surfing because traveling is all about meeting people for me. If I can’t find an AirBnB apartment, hostels are just fine as well although I prefer double or single rooms there. I am getting too old for the dorm-thingy. 

Who gets souvenirs? 
I am buying a fridge magnet for my mum everywhere I go. She now needs a bigger fridge. Apart from that I only bring souvenirs if I find something in a shop that screams: Take me to XYZ! And all the others? They just get postcards, because everybody loves postcards (myself included). 

Do you use a guidebook while traveling or do you just go with the flow? 
Pinterest and travel blogs are my guidebooks. I always have a list of things I want to see and do before going somewhere. Normally I also try to read about the location beforehand (I even started reading Nelson Mandela’s biography before I was flying to Cape Town…I didn’t finish because I didn’t have the time though). And although I am trying to cross everything off my list, there’s always enough time for just wandering around. 

Would you try local dishes that your would never eat back home when you are traveling? 

Sure, why not? The best ones so far: Gelato in Italy, orange juice in Valencia and Samosas in South Africa. 

Could you adapt to a culture completely different from yours for some weeks or even months? 

Well… I actually did – or at least I tried. I never missed the German friendliness (sarcasm here!) when I was abroad and I like to learn about other traditions and cultures. Sometimes it’s harder and sometimes it’s really easy to adapt. But of course there are always some things you can’t really cope with. Punctuality for example. I am really, really German when it comes to being on time haha. 

How do you manage to travel and work? Or is traveling your work? 
That would be so awesome! Unfortunately… it’s not. And I am not sure about the digital nomad thing either – it sounds so great but I don’t know if it really is that awesome to be home nowhere but I guess it would be worth a try. And to be honest: I really can’t imagine it’s possible to live on the money you can earn as a digital nomad although I know there are living examples… 

 How about you? 
Feel free to answer the questions yourself, I am looking forward to read from you!
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Sonntag, 19. Juli 2015

[Das Wort zum Sonntag] Von Trends, die man nicht nachmachen sollte

Es entstehen ja ständig neue Trendwörter. Angefangen von swag über #yolo bis hin zu #Dadbod. Kann man alles easy im Urban Dictionary nachgucken, wenn man mal den Überblick verloren hat.
Es gibt aber auch Wörter für Trends, die einfach nicht verdienen, betitelt zu werden. Was ich früher einfach als Assi-Verhalten betitelt habe, hat sicher keinen Platz im Neudeutsch-Duden verdient, sondern bleibt einfach das – Assi-Verhalten. Wovon ich spreche?


Am Wochenende bin ich im Vice Magazine über den Begriff ›Ghosting‹ gestolpert. Noch nie gehört? Na dann Glück gehabt. Aber passiert ist es euch vermutlich auch schon. Ghosting ist nämlich (Achtung! Achtung! Niveaulosigkeit aus dem Urban Dictionary im Anmarsch!) The act of suddenly ceasing all communication with someone the subject is dating, but no longer wishes to date. This is done in hopes that the ghostee will just “get the hint” and leave the subject alone, as opposed to the subject simply telling them he/she is no longer interested. Ach so, ja klar, lass uns zurück zur Zeichensprache gehen - hat ja mit den Rauchenzeichen bei den Indianern auch unglaublich Erfolg gehabt.

Das ist in meinen Augen nicht nur feige – ich frage mich auch unweigerlich: Hat dir deine Mutter nicht beigebracht, wie man mit seinen Mitmenschen umgeht?
Ich mein, klar, Trennungen sind damit natürlich wesentlich weniger konfrontativ. Man erspart sich Tränen und Geheule, kann sich hinter Gelesen-Symbolen auf Facebook und blauen Whatsapp-Häkchen verstecken und erfolglos so tun, als wäre man vom Erdboden verschwunden, statt dem Gegenüber mitzuteilen, dass es im Partnerschafts-Eignungstest eben nur 49 von 50 notwendigen Punkten erhalten hat – und nicht in die nächste Runde für einen möglichen Paarungskandidaten kommt. Aber Ehrlichkeit liegt den Menschen eben nicht. Der einfache Weg ist immer leichter zu begehen als der steinige und Ehrlichkeit drückt wie ein verdammt großer Kiesel im Schuh.

Außerdem: Hey, was jetzt offiziell einen Namen hat, kann doch jetzt auch offiziell praktiziert werden, oder? Das ist wie Bikram Yoga oder Slacklining – da liegt man voll im Trend, nicht?

NEIN, Gosting ist und bleibt eins: Eine echte Respektlosigkeit gegenüber einem Menschen, von dem erstmal völlig egal ist, ob man mit ihm eine rosige Reihenhauszukunft erträumen konnte oder nicht. Fakt ist, man hat mit dieser Person Zeit verbracht. Und Fakt ist, dass ebendiese Person dann zumindest verdient hat, wie eine behandelt zu werden: Mit Respekt und Ehrlichkeit. Auch wenn’s weh tut - und ganz ehrlich: Jemand, der sogar zu feige ist, ehrlich seine Meinung zu sagen - wollt ihr mit dem zusammen sein? Na eben....

Ansonsten bleibt ihr nämlich für den Rest der Ewigkeit eins: Der schlecht erzogene Arsch mit dem Assi-Verhalten.
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Donnerstag, 16. Juli 2015

[Sommerlektüre] Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke

Jepp, genau. Ich weiß, was du jetzt denkst: Oh mann, schon wieder so ein hübsches Buch mit einem Scherenschnitt-Apfelbaum auf dem Cover und einer dramatisch-philosophisch angehauchten Familientragödie/Liebesgeschichte mit Hindernissen zwischen den Buchdeckeln. Stimmt's?
Nein, stimmt nicht! »Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke« ist vieles. Verstörend. Komisch. Traurig. Verwirrend. Skurril. Leidenschaftlich. Witzig. Klug. Nachdenklich. Aber garantiert nicht seifenblasenplatt.

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Worum's geht?
Die Cookes sind (oder waren's mal) eine ganz normale Familie. Solange bis Rosemarys Schwester Fern und gleichzeitig auch ihre einzige Freundin verschwindet, als sie sechs Jahre alt ist. Die Familie zerbricht, die Mutter depressiv, der Bruder läuft davon und verschwindet im Untergrund. Tragisch und nichts Neues in der Bücherwelt. Aber dann erzählt Rosemary die Geschichte von der Mitte über den Anfang bis zum Ende - und es kommt so einiges über ihre Schwester ans Tageslicht - die war nämlich eine kleine Schimpansin.

Klingt abgefahren? War es auch.
Durchs erste Drittel hab ich mich gequält. Wusste nicht so recht, was ich mit der schleppenden Story anfangen sollte, das gebe ich zu. Bis dann herauskommt, worauf die Autorin hingearbeitet hat: Nämlich auf die Enthüllung von Ferns affiger Identität.
Ab dann hat mich das Buch richtig gepackt und gar nicht mehr losgelassen. Die Geschichte der Familie Cooke wirft Fragen auf:
Sind Experimente mit Tieren wirklich ethisch vertretbar? Und wenn ja, bis zu welchem Punkt?
Und was geschieht mit den Menschen, die Teil eines solchen Forschungsexperiments sind?
Wie verändert es Menschen, wenn das Experiment Teil ihrer Kindheit ist?
Und was passiert, wenn schlussendlich alle völlig neben sich stehen?

Das Buch spricht weder Tierschützer noch verrückte Forscher ein, so tief geht's nicht. Es ist ein leises Buch, das unglaublich viele Ebenen hat, aber im Grund genommen von einer Sache erzählt:
Vom zusammen gehören und dazu gehören. 

Deswegen von mir eine absolute Leseempfehlung trotz Scherenschnitt!


 Habt ihr das Buch schon gelesen?
Oder kennt ihr es?



EN
I know what you are thinking: Oh, nice - another book with a nice paper-cut-style cover and kind of a half dramatic, half philosophical story on the inside. It's either a family tragedy or a love story with major obstacles for the lovers to overcome. Right?
No, not right.»We are all completely beside ourselves« might be a family tragedy. It might be confusing. Weird. Sad. Upsetting. Funny. Smart. Passionate. Thoughtful. It might be all of these, but it is not a dull story.

 via amazon

So what is it about?
The Cooke's are (or have been) a completely normal family. But then Rosemary's sister Fern disappears when she is six years old. The  family breaks apart: The mother gets a depression, Rosemary who used to be a little blabbermouth turns silent and her brother runs away and is gone for years. This is tragic - and nothing new for belletristic novels. 
But then the storyline changes. Rosemary wants to tell it all - the whole story about her sisters' disappearance. She starts in the middle, moves to the beginning and finally to the end. And at one point, it turns out: Rosemary's sister is a chimpanzee girl.

Sounds crazy? Well, it actually is.
The first third of the book was hard. Kind of like a green smoothie - you swallow it, because you know it's good for you. I didn't know where the story was leading and it was kind of boring. But then it turns out where the story is leading: Hello there, monkey girl!

After Ferns' identity has been released, I was hooked. The Cookes' story asks questions:
Are experiments with animals ethical at all? And if they are, where do we stop?
And what happens to the people involved in animal experiments?
What if one of these animals is part of your family?
And what happens if everybody is just completely beside thereselves in the end?

The book is not adressing animal right activists or crazy researchers. It is not that deep. It is a quiet book with a lot of layers. But most of all, the story is about one thing:
About belonging together and belonging somewhere.

I totally recommend this book - despite the paper-cut-style cover!

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Sonntag, 12. Juli 2015

[Das Wort zum Sonntag] Somewhere in the Middle

Ich versuche, auf dem Boden von meiner Weinschorle das Zugehörigkeitsgefühl zu finden. Aber da ist nix. Könnte auch daran liegen, dass ich kein Weinglas in der Hand halte, sondern einen Halbliter Maßkrug. Oder dass sich eine Limettenscheibe in mein Glas verirrt hat und jetzt traurig am Boden rumdümpelt, weil der Kellner wohl den Unterschied zwischen Hugo und Weinschorle nicht kennt. Die Bierbank gegenüber schunkelt im Takt zur Musik.
»Mogst die ned, die Strietzl?«, fragt mich einer der gestandenen Biertrinker über den verklebten Tisch, »Die sind hald scho a weng laud, gell?«
Ich nicke nur halbherzig. Ja, ja... das liegt alles sicher an den Strietzln, die in ihren roten Westen und mit den weißen Schürzen ganz schön die Kärwa-Bühne rocken. Oder es liegt daran, dass die Situation mich an meine Kindheit erinnert. Und daran, was ich nie gewesen bin.
 
Eins von den coolen Kärwamadln nämlich. Ich hab nicht zu denen gehört, die bis nachts um 10 am Autoscooter abhängen. Nein, neben den blinkenden Disco-Lichtern und den Lautsprechern, die Scooter und Britney Spears über den Schotterplatz der Kirchweih geplärrt haben, war kein Platz für mich. Da bei den Coolen. Eine Geschichte, die sich so sehr wie ein roter Faden durch meine Jugend zieht, dass ich als zweite Konstante nur die Akne anführen kann. Letztere hab ich dank Yves Rocher und Pille inzwischen ja gut im Griff. Für ersteres gibt's aber keine Hormonpräparate, die man schlucken kann, um die Lage zu verbessern. Also hab ich zur Genüge Abende meiner zarten Jugend damit vergeudet, mich zu fragen, warum ich eigentlich nicht dazu gehören kann.

Und jetzt, so gut 12 Jahre später gehör ich immer noch nicht dazu. Nicht zu den Franken der Bucher Kärwa (obwohl mich das jetzt nicht in tiefe Verzweiflung stürzt) und nicht zu den Wirtschaftsstudenten, mit denen ich mir bis vor einem halben Jahr noch den ekelhaft-senfgelben Hörsaal H4 in der WiSo geteilt hab. Zu meinen neuen Kollegen, da gehör ich aber auch irgendwie noch nicht dazu - zu diesen gebildeten Journalisten, die abends auf Vorträge über den Grexit gehen oder sich Karten für den Science Slam kaufen. Und eine von diesen coolen Weltreisenden, die aus Koffern leben und jede Woche woanders aufwachen - wär ich zwar gerne, wär aber einfach auch nix für mich.
Wo gehör ich denn dann jetzt hin, eigentlich?

Ich bin keine richtige Abenteurerin. Ich brauch ein bisschen Komfort, ein kleines bisschen Luxus. Aber nicht so richtig. Ich zieh nen schicken Second-Hand-Laden jeder Michael Kors Tasche vor.
Ich gehör einfach in die Mitte, glaub ich. Ich bin weder das Eine, noch das Andere. Und ich wollte mich dort so gerne wohl fühlen, in der Mitte. Aber ich tu es noch nicht ganz. Es zwickt und zwackt noch. Weil es doch irgendwie langweilig und durchschnittlich klingt.

Is es aber doch gar nicht unbedingt, denk ich mir.
Eigentlich heißt das doch bloß, dass ich meine eigene Gruppe bin, oder? Mit all meinen Facetten. Und das ist in den Zeiten von Hipster-Konformismus und Fake-Individualität ja eigentlich wirklich nix Schlechtes.


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I don’t feel like I belong. No matter how hard I clasp my fingers around my glass of wine – there’s no feeling of belonging here. Well… maybe it’s only because these people don’t even know that you never put a lemon into a glass of wine. Ever. The slice is bopping up and down at the bottom of my glass. No, wait, it’s not a glass of wine either. It’s a beer mug of wine. The wooden bench is swinging back and forth because my seat neighbors are swaying to the music. It’s traditional Bavarian brass music. Terrific.
»Don’t you like them, the Strietzels – the band? «, one of the boys – a seasoned beer drinker – asks me, »They are quite loud, no?«
I try a smile. Yeah… I am pretty sure I am only feeling odd and out of place because of the Strietzels‘ music. It’s like being in the matrix. Or like being back in my childhood. 


I’ve never been one of the »swaying to the music«-girls during my teenage years. I was not allowed to sway with the cool kids or to sit beside them at the bumper car ride that was coming to the fair every year. I was listening to Scooter and Britney Spears (sorry, it was the 90s) from afar. Yes, not belonging has been kind of the common thread of my childhood. And acne. But the latter I could just come to grips with by taking the anti-baby pill. The former state was not as easy to improve. Which is basically why I spend too many hours of my youth wondering why I don’t fit into their circle.
         
And now, 12 years later – I still don’t belong there. I don’t belong to the Franconians drinking wine at the annual fair (although that’s not a bad thing I guess) and I don’t belong to the economic students with whom I shared an auditorium for three years. I don’t belong to my new colleagues just yet– these educated journalists who visit science slams and lectures about the Grexit in their free time. Well, and I don’t belong to the group of digital nomads and world travelers that wake up on different beds every week either, although I wish I would. But that’s just not for me.
So the question is: Where do I belong?

I am not the real Indiana-Jones-kind of adventurer. I need some luxury, a nice hotel bed. But I prefer second-hand-shops over all the Michael Kors bags in the world.
It’s the middle where I belong, I guess. I am neither one nor the either. And I always wanted to feel comfortable there, in the middle. Between the cracks. But I just don’t feel comfortable yet. It’s kind of awkward. Unpleasant. And additionally it sounds kind of boring an mediocre.

Is it? Is not belonging anywhere just meaning that nothing special is happening with you? I don’t think so.

Being on the middle means that you are your own group. Your own kind of special person with all these different shades and facets. And is that such a bad thing in times of hipster conformity and fake individuality?
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Donnerstag, 9. Juli 2015

[Süchtig nach] Garten Party Inspiration

Der Juli ist nicht nur der Monat meiner offiziellen Verabschiedung aus dem Studentenleben (klick), sondern auch der Monat der Geburtstage und Parties. Und wie alle Leute mag ich ja Parties – solange ich nicht der Gastgeber bin. Das war nämlich in meinen Augen bisher vor allem stressig und nervig und mit jeder Menge Aufwand verbunden. Bis – zur Entdeckung des Plastikgeschirrs. Na ja fast… und bis zur Entdeckung wie viele süße Deko-Ideen im Internet so rumschwirren. Jetzt will ich unbedingt selbst ne Party schmeißen. Die wird zwar etwas exklusiv, weil auf meinen Balkon nicht recht viel mehr als vier Leute passen, aber dafür dann halt einfach öfter abgehalten.

Gartenparty_Einladung_DIY-Ideen

Ganz vornweg natürlich: keine Party ohne Einladungskarte
Bin ja so ein alter Schreiberling und bekomm auch selbst immer gerne Post. Wenn man keine Zeit hat, in mühevollster Kleinstarbeit eine Karte zu designen und auszuschneiden und zu kleben, bietet Cewe eine supertolle Möglichkeit, seine eigene Einladungskarte zu designen und drucken zu lassen. Rein schreiben darf man dann aber wieder selbst.

 Den Begrüßungsdrink steuert Nadine von Dreierlei Liebelei bei. Ihr Cocktail-Tee mit Maracuja (und Sekt) klingt nämlich ziemlich lecker und ziemlich sommerlich und ziemlich exotisch

 Für die Gläser gefällt mir die Idee der „Baströckchen“ als Dekoration besonders gut. Das bringt nämlich irgendwie ein richtiges Südseefeeling an den Tisch – und wer wäre jetzt nicht gerne am Strand (gefunden auf Lecker.de

Völlig egal, wie heiß es ist – auf einer richtigen Gartenparty wird der Grill angeschmissen. Sonst ist es in meinen Augen keine Gartenparty. Und weil Fleisch alleine dann doch ein bisschen trocken wird, gibt’s leckeren Nudelsalat dazu und Guacamole (seit Kapstadt bin ich nämlich hochgradig süchtig nach Avocados…) 

Alle sind eingeladen, satt und zufrieden. Fehlt ja nur noch die Deko. In den Cocktail kommen die mir auf keinen Fall, an der Tür als Kranz machen sich die Schirmchen aber wirklich als tolle Partydeko. Und die kleinen Pompoms aus Platzdeckchen eignen sich definitiv um eine Gegenveranstaltung zu sämtlichen Junggesellenabschieden dieser Stadt abzuhalten.

 Und – hab ich euch Lust auf eine Gartenparty gemacht? 
Und gefallen euch meine Ideen? :)



EN
July is definitely a month for barbecues and garden parties. And I like parties. A lot. As long as I am not hosting them. Preparing all the stuff, buying decorations, getting food - and cleaning up afterwards... too much of an effort.
However, just lately I discovered how many nice DIY ideas can be found on pinterest and instagram. And now I am feeling like throwing a summer party myself! It will be quite a VIP kind of thing as my balcony only holds five or six people - but hey, that gives me the possibilities to just throw a lot of parties during the coming months! Doesn't that sound awesome?

So what do you need for the perfect party?

Well, first of all there's the invitation! I like handwritten letters a lot so I would just write my own invitation. And because designing and doing it yourself just takes up too much time I design them online at Cewe.

Nadine from Dreierlei Liebelei gave me the welcome drink inspiration: A cocktail tea with maracuja and sparkling wine. Doesn't that sound delicious and exotic?

Decorating glasses is pretty easy as well: just dress them in some grass skirts and get the Aloha feeling (see on Lecker.de).

A summer party is no summer party without a barbecue, that's for sure! But apart from steaks you also need something else to fill you up. How about some italian noodle salad and guacamole

And then, last but not least: The decoration! I don't like them in my cocktail, but they look pretty nice as door wreath: cocktail umbrellas. Also these pompoms made out of little paper place mats look pretty nice. 

What do you think? Do you like my ideas?
And are you going to throw a summer party yourself this year?

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Sonntag, 5. Juli 2015

Kurze Sonntagsnotiz

Für alle Sommerkinder da draußen habe ich heute leider keinen Sonntagspost.
Nachdem ich gestern am See meine Beine zurück auf Cape Town-Tan gebracht und Tonnenweise Erdbeeren und Melone verdrückt habe - abeglöst ab 21 Uhr von Weißweinschorle und insgesamt 18 (!!) Junggesellenabschieden die an unserer Abend-Location vorbeispaziert sind - muss ich heute leider die unangenehme Aufgabe auf mich nehmen, bei 36 Grad nach München zu fahren.
Im Gepäck meinen Bruder und unseren Vierbeiner, der leider morgen eine OP über sich ergehen lassen muss.

Ich hoff aber ja eh, dass es euch heut eher an den See als zu mir verschlägt.
Und falls doch (was mich natürlich freut), hab ich hier mal was für euch vorbereitet:

Für das akute Fernweh:

Schaut doch mal bei Fernwehosophy vorbei, da gibt's im Moment auch gerade ein neues Fernweh Mag zu lesen.
Oder klickt hier für meine Top 10-Liste aller Aktivitäten in und um Kapstadt.



Lesenswert fand ich diese Woche:
Linas Post für "Mehr Mut zum Ich" und Anjas "Coffee Break" auf Amazed.

Und am besten hört ihr heute am See:
Die Playlist meiner Freundin Lisa. Die ist nämlich der perfekte Sommer-Soundtrack (haben wir gestern getestet)!




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